05.10.2025
Roadmap für elektrische BRT-Systeme: eBRT2030 Workshop in Gdynia
Gemeinsam an der eBRT-Roadmap für Europas Städte
Im Rahmen des EU-Projekts eBRT2030 trafen sich internationale Expert:innen in Gdynia, um zentrale Bausteine für die Entwicklung zukünftiger elektrischer Bus-Rapid-Transit-Systeme zu erarbeiten.
Mit 25 Teilnehmenden – darunter auch Studierende – wurden technische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Aspekte diskutiert, die in die europäische eBRT-Roadmap und zukünftige Demonstrationsprojekte einfließen.
Fünf Erkenntnisse aus dem eBRT2030 Workshop
1. eBRT braucht einen Systemansatz
Elektrische BRT-Systeme müssen als integriertes Gesamtsystem geplant werden – mit abgestimmten Lösungen für Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Energieversorgung und Betrieb.
2. Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Erfolgsfaktor
Die Planung von Substationen, Ladepunkten und Netzanschlüssen ist entscheidend für den zuverlässigen Betrieb von eBRT-Korridoren.
3. Energieintegration wird Teil der Verkehrsplanung
eBRT-Systeme müssen stärker mit urbanen Energiesystemen verbunden werden, etwa durch intelligente Netze und lokale erneuerbare Energiequellen.
4. Wirtschaftlichkeit entscheidet über Umsetzung
Für Städte sind langfristige Betriebskosten und Systemeffizienz wichtiger als reine Investitionskosten einzelner Komponenten.
5. Die eBRT-Roadmap entsteht aus Praxis und Forschung
Die Ergebnisse des Workshops fließen direkt in die Entwicklung der europäischen eBRT-Roadmap ein und unterstützen zukünftige Demonstrations- und Implementierungsprojekte.