03.03.2026
Workshop zu Kreislaufwirtschaft & Busbeschaffung in Salzburg
Im Rahmen des Interreg-Projekts CE4CE trafen sich Verkehrsunternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz in Salzburg zum Austausch über kreislaufwirtschaftliche Beschaffung und aktuelle Entwicklungen im Trolleybusmarkt.
Im Mittelpunkt standen Lebenszyklusansätze, digitale Instandhaltung sowie die strategische Zusammenarbeit von Betreibern in einem zunehmend konzentrierten Marktumfeld.
👉 Mehr zum Workshop
Kooperation für resiliente und zukunftsfähige öffentliche Verkehrssysteme
Im Februar 2026 trafen sich Verkehrsunternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz in Salzburg zu einem gemeinsamen Workshop im Rahmen des Interreg Central Europe Projekts CE4CE (Circular Economy for Central Europe Public Transport).
Die Veranstaltung verband zwei Perspektiven:
-
Kreislaufwirtschaftliche Ansätze in der Beschaffung und im Betrieb öffentlicher Verkehrssysteme (CE4CE)
-
Strategischer Austausch von Trolleybus- und IMC-Betreibern im Netzwerk von trolley:motion
Kreislaufwirtschaft konkret umgesetzt
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft systematisch in Planung, Beschaffung und Betrieb integriert werden können.
Diskutiert wurden unter anderem:
-
Verankerung von Zirkularitätskriterien in Ausschreibungen
-
Lebenszyklusorientierte Bewertungsmodelle
-
Predictive Maintenance und digitale Zustandsüberwachung
-
Energieoptimierung durch intelligente Infrastruktur- und Systemplanung
Dabei wurde deutlich: Kreislaufwirtschaft beginnt nicht am Ende des Lebenszyklus, sondern bereits bei Systementscheidung, Einsatzprofil und technischer Spezifikation.
Strategischer Dialog der Betreiber
Parallel zum CE4CE-Austausch nutzten die teilnehmenden Verkehrsunternehmen die Gelegenheit für einen strukturierten Dialog zu aktuellen Entwicklungen im Trolleybus- und IMC-Bereich.
Im Vordergrund standen:
-
Transparenter Erfahrungsaustausch
-
Grenzüberschreitender Wissenstransfer
-
Abstimmung langfristiger Systemstrategien
Der Workshop markiert einen weiteren Schritt hin zu einer engeren europäischen Zusammenarbeit im Sinne resilienter, effizienter und nachhaltiger öffentlicher Verkehrssysteme.
Folgeworkshops sind für 2026 geplant. Zukünftige Formate werden verstärkt auch in englischer Sprache angeboten, um die internationale Reichweite und Übertragbarkeit der Ergebnisse weiter zu erhöhen.