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Circulartiy4publictransport

07.03.2024

Online

Kreislaufprinzipien im öffentlichen Verkehr entlang des technischen Lebenszyklus von Fahrzeugen, Energie und Infrastruktur

Die Umstellung von linearen Produktions- und Nutzungsmodellen auf kreislauforientierte Ansätze stellt den öffentlichen Verkehr vor neue Anforderungen. Fahrzeuge, Infrastruktur und Energieversorgung sind langlebig und kapitalintensiv, gleichzeitig steigen der Druck zur Reduktion von Emissionen, der Ressourcenverbrauch sowie die Erwartungen an Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Bisher dominierende Abläufe – von der Beschaffung über die Nutzung bis zur Entsorgung – sind oft nur begrenzt auf Wiederverwendung, Lebensdauerverlängerung oder Recycling ausgelegt. Gleichzeitig fehlen vielfach einheitliche Bewertungsgrundlagen und praktische Werkzeuge, um den Stand der Umsetzung von Kreislaufprinzipien systematisch zu erfassen und weiterzuentwickeln.

Vor diesem Hintergrund widmete sich der Workshop der Frage, wie bestehende Strukturen im öffentlichen Verkehr schrittweise angepasst werden können und welche konkreten Maßnahmen entlang des gesamten Lebenszyklus geeignet sind. Dabei standen die Identifikation von Handlungsspielräumen, der Austausch zwischen unterschiedlichen Fachbereichen sowie die Übertragbarkeit von Ansätzen in die Praxis im Mittelpunkt.

Ziele-Ergebnisse-Empfehlungen

Fokus des Workshops und bearbeitete Fragestellungen
  • Analyse der Ausgangssituation zur Kreislaufwirtschaft im öffentlichen Verkehr
  • Identifikation von Handlungsfeldern entlang des Lebenszyklus (Fahrzeuge, Energie, Infrastruktur)
  • Austausch zwischen Fachbereichen und Organisationen
  • Erarbeitung praxisnaher Ansätze zur schrittweisen Umsetzung von Kreislaufprinzipien
Zentrale Erkenntnisse der Teilnehmenden
  • Kreislaufwirtschaft ist ein notwendiger Ansatz für Ressourcenschonung und Effizienz
  • Der öffentliche Verkehr bietet geeignete Strukturen für eine schrittweise Umsetzung
  • Zusammenarbeit zwischen Betreibern, Technik, Planung und Energie ist entscheidend
  • Es besteht Bedarf an einheitlichen Bewertungs- und Entscheidungsgrundlagen
Konkrete Ergebnisse und weiterführende Maßnahmen
  • Test und Weiterentwicklung des „Public Transport Circularity Compass“
  • Integration der Workshop-Ergebnisse in die Anpassung des Tools
  • Erstellung eines Factsheets zur Anwendung und Nutzung
  • Bereitstellung des Instruments über eine öffentliche Wissensplattform